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Dipl.-Kfm. Lüder Runge
Steuerberater
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Unser Steuerbüro

Unser Steuerbüro in Berlin Mitte
Friedrichstrasse 135a
10117 Berlin
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Die Doppelbesteuerung
Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn bei Transaktionen den steuerrechtlichen Regelungen folgend bereits besteuerte Einkünfte erneut besteuert werden. Eine Doppelbesteuerung kann nach folgenden Prinzipien erfolgen:
- Wohnsitzlandprinzip: Eine Person ist in dem Staat steuerpflichtig, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.
- Quellenlandprinzip: Eine Person ist in dem Staat steuerpflichtig, aus dem das Einkommen stammt.
- Welteinkommensprinzip: Der Steuerpflichtige wird mit seinem gesamten Welteinkommen besteuert.
- Territorialitätsprinzip: Der Steuerpflichtige wird nur mit dem Einkommen veranlagt, das er auf dem Territorium des betreffenden Staates erwirtschaftet hat.
In Deutschland gilt das Wohnsitzland- und Welteinkommensprinzip für Inländer, für Nicht-Inländer gilt das Quellenland- und Territorialitätsprinzip. Nach dem deutschen Einkommensteuergesetz wird die Person, die ihren Wohnsitz in Deutschland und ein Sparkonto im Ausland hat, mit den Zinsen aus diesem Sparkonto grundsätzlich in Deutschland steuerpflichtig. Das Doppelbesteuerungsabkommen in dem bestreffenden ausländischen Staat legt dann fest, ob die Zinsen von Deutschland oder dem ausländischen Staat besteuert werden dürfen. Inwieweit Doppelbesteuerung vermieden werden können, wird in dem jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geregelt. Somit bilden Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) völkerrechtliche Verträge, mit deren Hilfe die Staaten vermeiden, dass bei demselben Steuerpflichtigen dieselben Einkünfte für denselben Zeitraum durch gleichartige Steuern mehrfach belastet werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministerium, worunter auch eine Liste mit dem bisherigen Stand der Doppelbesteuerungsabkommen und der Doppelbesteuerungsverhandlungen, Stand 1. Januar 2010, zu finden ist.

